Erste neue graue Schaltkästen werden errichtet

Geöffneter Verteilerkasten vor einem Zaun.

Der Netzverteiler im Glasfasernetz ist ein etwa ein Meter hoher passiver Schaltschrank. Er steht meist am Straßenrand. Im Netzverteiler ist ein passiver optischer Splitter installiert, der wie ein Prisma funktioniert. Das Lichtsignal der ankommenden Glasfaser von der Vermittlungsstelle wird an mehrere Ausgänge gestreut an deren Eckpunkten Glasfaserkabel angeschalten sind. Diese wiederum führen über Verzweigerkabel zu den jeweiligen Gebäuden.

Die Technik, die dafür erforderlich ist, ist relativ überschaubar. Ein klassischer Netzverteilerkasten braucht nicht einmal einen eigenen Stromanschluss. Daher kommt auch die Bezeichnung „passiver Schaltschrank“. In dem Netzverteiler werden lediglich Glasfaserkabel verwendet.

Neben den neu errichteten Netzverteilerkästen (siehe Foto) bleiben die „alten“ Kabelverzweigerkästen für die bisherige Versorgung mit Telefon und Internet am Straßenrand erhalten.

Zurück