Landkreis Bautzen erhält 102 Millionen Euro Landesmittel für Breitbandausbau

Gigabitförderung 2.0

Grund zur Freude hatten heute Landrat Udo Witschas und seine Beigeordnete Dr. Romy Reinisch. Im Sächsischen Wirtschaftsministerium hat Staatsminister Dirk Panter ihnen Fördermittelbescheide für den Breitbandausbau im Landkreis Bautzen über 102 Millionen Euro überreicht. Von den 138 Millionen Euro, die dort heute insgesamt an drei Landkreise ausgereicht wurden, hat der Landkreis Bautzen somit die größte Summe erhalten. Diese Mittel des Freistaates Sachsen werden für die Cluster 12 und 15 sowie für die Cluster 16 bis 19 verwendet. Damit sollen weitere rund 34.000 Anschlüsse an das zukunftsfähige Glasfasernetz erfolgen. 26.000 Anschlüsse davon fallen auf die Cluster 16 bis 19.

Mit dem Vorliegen der endgültigen Bewilligungsbescheide von Bund und Land kann die Ausbauphase in den Clustern 12 und 15 starten. In diesen beiden Clustern sollen rund 1.700 Kilometer Glasfaser verlegt, rund 500 Netzverteiler und etwa 350 Kilometern Tiefbautrasse errichtet werden. Für die Cluster 16 bis 19 kann nun, nach Vorliegen der vorläufigen Förderbescheide des Bundes und des Landes, das Ausschreibungsverfahren vorbereitet werden.

Landrat Udo Witschas betont die Bedeutung des Vorhabens für die Region: „Nach der Bundesförderung in Berlin folgt jetzt die Landesförderung des Freistaats und wieder erhält der Landkreis mit 102 Millionen Euro die höchste Fördersumme – was für ein toller Tag! Damit bekommen jetzt auch endlich die Menschen im Süden, Osten und Norden unseres Landkreises schnelleres Internet – darauf haben wir lange hingearbeitet. Zusammen mit unseren Kommunen und den Telekommunikationsunternehmen packen wir das an. Bis 2030 soll jeder bei uns Glasfaser haben – das ist unser Ziel. Ohne die Unterstützung des Freistaats wäre das nicht möglich – dafür meinen herzlichen Dank!"

Auch Dr. Romy Reinisch, Beigeordnete des Landkreises Bautzen, hebt den Nutzen des Ausbaus hervor: „Die bisherigen Erfolge zeigen, dass gezielter Breitbandausbau in Verbindung mit eigenwirtschaftlichen Investitionen der Telekommunikationsunternehmen die Lebensqualität erhöht, die Wirtschaft stärkt und die Attraktivität des ländlichen Raums steigert.“

Infos zu den einzelnen Clustern:

Cluster 12:

Kamenz, Elstra, Königsbrück, Pulsnitz, Burkau, Crostwitz, Großnaundorf, Haselbachtal, Nebelschütz, Neschwitz, Ohorn, Panschwitz-Kuckau, Puschwitz, Räckelwitz, Ralbitz-Rosenthal, Schwepnitz und Steina

Cluster 15:

Bernsdorf, Elsterheide, Frankenthal, Laußnitz und Neukirch bei Königsbrück

Cluster 16:

Großdubrau, Hoyerswerda, Königswartha, Lauta, Lohsa, Malschwitz, Oßling, Radibor, Spreetal, Wittichenau

Cluster 17:

Bautzen, Doberschau-Gaußig, Göda, Großpostwitz/O.L., Hochkirch, Kubschütz, Obergurig, Weißenberg

Cluster 18:

Bischofswerda, Cunewalde, Demitz-Thumitz, Großharthau, Neukirch/Lausitz, Rammenau, Schirgiswalde-Kirschau, Schmölln-Putzkau, Sohland a. d. Spree, Steinigtwolmsdorf, Wilthen

Cluster 19:

Arnsdorf, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Wachau

Hinweis: Ausgenommen sind Adressen, für die im Rahmen der Markterkundung ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen gemeldet wurde sowie bereits gigabitfähig erschlossene Adressen.

Foto: Freuen sich über die Fördermittel: Dr. Romy Reinisch und Landrat Udo Witschas erhalten 102 Millionen Euro von Staatsminister Dirk Panter. (Bild vom SMWA)

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